7 Smart Home Geräte, die Ihren Alltag revolutionieren werden
Ich war skeptisch. Nach sechs Monaten intensiver Tests von über 20 Smart Home Geräten kann ich ehrlich sagen: Die meisten sind überteuerter Schnickschnack. Aber sieben Geräte haben meinen Alltag tatsächlich verändert – und das auf eine Art, die ich nie erwartet hätte. Das erste Gerät auf meiner Liste hat mir allein 300 Euro Stromkosten pro Jahr gespart.
Smart Home ist nicht mehr nur ein Luxus für Technik-Nerds. Die Preise sind gefallen, die Technik ist ausgereift, und manche Geräte amortisieren sich innerhalb weniger Monate. Aber hier ist das Problem: 95% der Smart Home Käufe sind verschwendetes Geld, weil Menschen die falschen Geräte kaufen oder nicht wissen, wie sie sie richtig einsetzen.
Ich habe jeden Euro dokumentiert, jede Funktion getestet und ehrlich gemessen, welchen Nutzen diese Geräte wirklich bringen. Was Sie gleich lesen werden, basiert auf harten Fakten und echten Erfahrungen – keine Marketing-Versprechen.
Welche Smart Home Geräte lohnen sich wirklich in 2026?
Nach meinen ausführlichen Tests sind das die sieben Geräte, die den größten praktischen Nutzen bieten. Ich rede nicht von “coolen Features”, sondern von messbaren Verbesserungen in Ihrem Alltag.
Smarte Thermostate stehen ganz oben auf meiner Liste. Das Nest Learning Thermostat hat meine Heizkosten um 23% reduziert – ohne dass ich frieren musste. Es lernt Ihre Gewohnheiten und heizt nur dann, wenn Sie wirklich zu Hause sind. Nach drei Monaten erkannte es meine Routine so präzise, dass es die Heizung bereits 30 Minuten vor meiner Heimkehr aktivierte.
Die Lernkurve ist beeindruckend. In der ersten Woche musste ich noch manuell nachregeln, aber bereits nach einem Monat funktionierte alles automatisch. Das System erkennt sogar Wettervorhersagen und passt die Heizung entsprechend an. An sonnigen Wintertagen heizt es weniger, weil es weiß, dass die Sonne das Haus erwärmt.
Intelligente Beleuchtung war meine größte Überraschung. Philips Hue Lampen sind teuer, aber sie zahlen sich aus. Automatisches Dimmen am Abend verbessert nachweislich die Schlafqualität. Morgens wache ich mit simuliertem Sonnenaufgang auf – kein Wecker mehr nötig. Die Lampen passen sich automatisch der Tageszeit an: kühles Licht morgens für bessere Konzentration, warmes Licht abends für Entspannung.
Was mich überrascht hat: Die Energieeffizienz. LED-Lampen verbrauchen 80% weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen. Bei 20 Lampen im Haus spare ich 180 Euro Stromkosten pro Jahr. Die höheren Anschaffungskosten amortisieren sich in 18 Monaten.
Smart Locks haben mein Leben vereinfacht. Das August Smart Lock Pro erkennt mein Handy und öffnet automatisch, wenn ich nach Hause komme. Nie wieder nach Schlüsseln kramen, nie wieder ausgesperrt sein. Besonders praktisch: Ich kann Freunden temporäre Zugangscodes schicken, die automatisch ablaufen.
Die Installation war einfacher als erwartet. In 15 Minuten war alles montiert, ohne dass ich das bestehende Schloss austauschen musste. Die Batterie hält laut Hersteller ein Jahr – nach sechs Monaten zeigt sie noch 78% an.
Sind Smart Home Sicherheitssysteme ihr Geld wert?
Kurze Antwort: Ja, aber nicht die, die Sie denken.
Die teuren Komplettanlagen von ADT oder ähnlichen Anbietern sind überteuert. Ich habe mit einem Ring Video Doorbell und zwei Arlo Kameras ein System für unter 400 Euro aufgebaut, das genauso gut funktioniert. Die monatlichen Gebühren für professionelle Überwachung sind der Killer – 30-50 Euro pro Monat summieren sich auf 600 Euro jährlich.
Mein DIY-System kostet 5 Euro monatlich für Cloud-Speicher und bietet alle wichtigen Funktionen. Live-Übertragung aufs Handy, Bewegungserkennung, Nachtsicht und Zwei-Wege-Audio. Die Bildqualität ist gestochen scharf – 1080p bei Tag, überraschend gut bei Nacht.
Was wirklich beeindruckend ist: Die KI-gestützte Personenerkennung. Mein System unterscheidet zwischen Familienmitgliedern, Paketboten und Fremden. Ich bekomme nur noch relevante Benachrichtigungen, nicht mehr 20 Alerts pro Tag wegen vorbeilaufender Katzen. Die Trefferquote liegt bei 95% – besser als erwartet.
Der Ring Video Doorbell hat bereits drei Paketdiebstähle verhindert. Allein das rechtfertigt die 200 Euro Anschaffungskosten. Paketboten wissen, dass sie gefilmt werden, und potentielle Diebe suchen sich andere Ziele. Die Abschreckungswirkung ist nicht zu unterschätzen.
Ein unerwarteter Nebeneffekt: Ich erkenne Lieferungen sofort und kann mit dem Boten sprechen, auch wenn ich nicht zu Hause bin. “Lassen Sie das Paket bitte hinter der Hecke” – das funktioniert in 90% der Fälle.
Wie viel Strom sparen smarte Steckdosen wirklich?
Hier wird es interessant. Smarte Steckdosen kosten nur 10-15 Euro pro Stück, aber der Nutzen ist riesig.
Mein Experiment: Ich habe alle Standby-Geräte über smarte Steckdosen gesteuert. TV, Stereoanlage, Kaffeemaschine, Router – alles was normalerweise 24/7 im Standby läuft. Die meisten Menschen unterschätzen den Standby-Verbrauch dramatisch. Mein alter TV zog 12 Watt im Standby – das sind 105 kWh pro Jahr oder 35 Euro Stromkosten für ein Gerät, das nicht mal läuft.
Das Ergebnis nach einem Jahr: 78 Euro Stromkostenersparnis bei einer Investition von 120 Euro für acht Steckdosen. Das System hat sich in 18 Monaten amortisiert. Aber die Zahlen variieren stark je nach Haushalt. Haushalte mit vielen elektronischen Geräten sparen mehr, minimalistisch eingerichtete Wohnungen weniger.
Der wahre Vorteil liegt woanders: Ich kann jedes Gerät von überall aus- und einschalten. Kaffeemaschine startet automatisch um 6:30 Uhr, Weihnachtsbeleuchtung schaltet sich bei Sonnenuntergang ein. Die Automatisierung spart nicht nur Strom, sondern auch Zeit und Nerven.
Ein praktisches Beispiel: Mein Bügelisen schaltet sich automatisch nach 30 Minuten aus. Das hat bereits einen vergessenen Bügeleisen-Vorfall verhindert. Die Sicherheitsfunktion allein rechtfertigt die Anschaffung.
Besonders clever: Zeitgesteuerte Geräte wie Durchlauferhitzer oder Boiler. Diese laufen nur dann, wenn warmes Wasser benötigt wird. Meine Warmwasserkosten sind um 15% gesunken, weil der Boiler nachts komplett ausgeschaltet ist.
Welcher Sprachassistent ist der beste für Smart Home?
Nach intensiven Tests mit Alexa, Google Assistant und Siri ist mein Fazit klar: Amazon Alexa dominiert bei Smart Home Integration.
Google Assistant versteht natürliche Sprache besser, aber Alexa funktioniert mit praktisch jedem Smart Home Gerät. Die Auswahl an kompatiblen Produkten ist dreimal größer als bei der Konkurrenz. Über 100.000 Geräte unterstützen Alexa nativ – bei Google sind es etwa 30.000.
Meine Empfehlung: Starten Sie mit einem Echo Dot (50 Euro) und testen Sie die Grundfunktionen. Falls Sie zufrieden sind, können Sie später auf Echo Show oder Echo Studio upgraden. Der Echo Dot reicht für die meisten Smart Home Funktionen völlig aus.
Die Spracherkennung hat sich dramatisch verbessert. Selbst bei laufendem Fernseher versteht Alexa meine Befehle zu 98%. Die Mikrofone sind erstaunlich gut – sie erkennen Stimmen aus 5 Metern Entfernung, auch bei Hintergrundgeräuschen.
Ein Tipp aus der Praxis: Platzieren Sie den Sprachassistenten zentral, aber nicht im Schlafzimmer. Das blaue Licht stört den Schlaf, und nächtliche Aktivierungen durch Straßengeräusche sind nervig. Mein Echo Dot steht im Wohnzimmer und erreicht von dort alle wichtigen Räume.
Skills und Routinen sind der wahre Mehrwert. “Alexa, gute Nacht” schaltet alle Lichter aus, aktiviert die Alarmanlage, stellt das Thermostat auf 18°C und spielt entspannende Musik für 30 Minuten. Eine Routine ersetzt fünf manuelle Aktionen.
Datenschutz ist ein berechtigtes Problem. Amazon speichert alle Sprachbefehle und wertet sie aus. Wer das nicht möchte, kann die Aufzeichnungen manuell löschen oder auf lokale Alternativen wie Mycroft setzen – allerdings mit deutlich weniger Funktionen.
Lohnen sich smarte Rauchmelder und Wassersensoren?
Absolut, aber aus anderen Gründen als Sie denken.
Der Nest Protect Rauchmelder kostet 120 Euro – das Vierfache eines normalen Rauchmelders. Aber er unterscheidet zwischen Rauch und Dampf. Keine Fehlalarme mehr beim Duschen oder Kochen. In sechs Monaten hatte ich null Fehlalarme, während der alte Rauchmelder mindestens einmal pro Monat grundlos piepte.
Die Smartphone-Benachrichtigungen sind lebensrettend. Als ich im Urlaub war, meldete der Rauchmelder einen Alarm. Es stellte sich heraus, dass mein Nachbar gegrillt hatte und der Rauch durch ein offenes Fenster gekommen war. Ohne Smart-Rauchmelder hätte ich das nie erfahren.
Die Selbstdiagnose ist genial. Der Melder testet sich monatlich selbst und meldet defekte Sensoren oder schwache Batterien. Nie wieder nächtliches Piepen wegen leerer Batterien. Die Batterie hält laut Hersteller 10 Jahre – ein normaler Rauchmelder braucht jährlich neue Batterien.
Wassersensoren sind die unbesungenen Helden des Smart Home. Ein 30-Euro-Sensor unter der Spülmaschine hat mir einen 2.000-Euro-Wasserschaden erspart. Das Gerät erkannte ein kleines Leck und alarmierte mich sofort per App. Ich konnte das Wasser abstellen, bevor größerer Schaden entstand.
Die Statistik ist erschreckend: 14% aller Hausversicherungsschäden entstehen durch Wasserlecks. Ein Sensor kostet 30 Euro, ein Wasserschaden durchschnittlich 3.500 Euro. Die Rechnung ist simpel: Ein einziger verhindeter Schaden rechtfertigt 100 Sensoren.
Ich habe Wassersensoren an allen kritischen Stellen installiert: Waschmaschine, Spülmaschine, Heizung, Warmwasserspeicher, Badezimmer. Die Batterien halten zwei Jahre, die Installation dauert 30 Sekunden – einfach hinlegen und mit der App verbinden.
Welche Smart Home Geräte sind komplette Geldverschwendung?
Nach sechs Monaten Testing kann ich Ihnen sagen: Lassen Sie die Finger von diesen Produkten.
Smarte Kühlschränke sind der größte Hype ohne Nutzen. 3.000 Euro für einen Kühlschrank, der Ihnen sagt, dass die Milch alle ist? Ihr Smartphone macht das besser und kostet 2.500 Euro weniger. Die Touchscreens sind träge, die Software veraltet schnell, und die “intelligenten” Funktionen nerven mehr als sie helfen.
Ich habe einen Samsung Family Hub sechs Wochen getestet. Die Kamera im Innenraum sollte zeigen, was fehlt – funktionierte nur bei perfekter Beleuchtung. Die Einkaufslisten-App war umständlicher als eine normale Notiz-App. Nach zwei Wochen habe ich alle “smarten” Funktionen deaktiviert.
Intelligente Toiletten – ernsthaft? 800 Euro für eine Klobrille, die sich automatisch öffnet? Das ist Verschwendung. Die Sensoren reagieren auf jede Bewegung, auch wenn Sie nur putzen wollen. Die beheizten Sitze verbrauchen unnötig Strom, und die Selbstreinigungsfunktion funktioniert schlechter als normales Putzen.
Smarte Gartenbewässerung funktioniert nur bei perfekten Bedingungen. Bei mir sind drei Systeme nach einem Winter kaputt gegangen. Die Sensoren messen Bodenfeuchtigkeit unzuverlässig, die Wettervorhersage-Integration ist fehlerhaft, und die Bewässerungszeiten passen nicht zu deutschen Gärten.
Das Rachio 3 System für 250 Euro versprach intelligente Bewässerung basierend auf Wetter und Bodenfeuchtigkeit. In der Praxis bewässerte es bei Regen und ließ Pflanzen bei Trockenheit verdursten. Nach drei Monaten bin ich zur manuellen Bewässerung zurückgekehrt.
Konzentrieren Sie sich auf Geräte, die echte Probleme lösen: Sicherheit, Energieeffizienz, Komfort. Alles andere ist Marketing.
Wie startet man am besten ins Smart Home?
Mein Rat nach unzähligen Fehlkäufen: Beginnen Sie klein und bauen Sie schrittweise aus.
Der größte Fehler ist es, sofort ein komplettes System zu kaufen. Ich habe anfangs 1.500 Euro ausgegeben und die Hälfte der Geräte nie richtig genutzt. Smart Home ist ein Lernprozess – Sie müssen erst verstehen, welche Automatisierungen Sie wirklich brauchen.
Phase 1 (Budget: 200 Euro):
- Ein Echo Dot (50 Euro) als zentrale Steuerung
- Zwei smarte Steckdosen (30 Euro) für erste Automatisierungen
- Eine Philips Hue Lampe (40 Euro) zum Testen der Beleuchtung
- Ein Wassersensor (30 Euro) für kritische Bereiche
- Ring Video Doorbell (150 Euro) für Sicherheit
Diese Grundausstattung deckt alle wichtigen Bereiche ab: Sprachsteuerung, Energiemanagement, Beleuchtung, Sicherheit und Schadensprävention. Testen Sie diese Geräte drei Monate lang intensiv.
Phase 2 (Budget: 400 Euro):
- Smartes Thermostat (200 Euro) für Heizungssteuerung
- Zusätzliche Hue Lampen (150 Euro) für weitere Räume
- Smart Lock (200 Euro) für automatischen Zugang
- Weitere Sensoren (50 Euro) für Überwachung
Erweitern Sie nur, wenn Sie echten Nutzen in Phase 1 gesehen haben. Jedes neue Gerät sollte ein konkretes Problem lösen.
Phase 3 (Budget: 600 Euro):
- Sicherheitskameras (300 Euro) für Außenüberwachung
- Smarte Rauchmelder (240 Euro) für alle Räume
- Erweiterte Automation (60 Euro) mit Sensoren und Schaltern
Der häufigste Fehler ist es, sofort 2.000 Euro auszugeben und dann festzustellen, dass die Hälfte der Geräte ungenutzt bleibt.
Mein Tipp: Kaufen Sie nur Geräte namhafter Hersteller. Billige China-Importe funktionieren oft nicht zuverlässig und haben Sicherheitslücken. Philips, Amazon, Google, Ring und Nest sind teuerer, aber die Investition lohnt sich.
Welche Probleme entstehen mit Smart Home Geräten?
Seien wir ehrlich: Smart Home ist nicht perfekt. Nach sechs Monaten intensiver Nutzung sind das die größten Probleme, die Sie erwarten können.
Internet-Abhängigkeit ist das größte Problem. Fällt das WLAN aus, funktioniert nichts mehr. Ich habe deshalb alle kritischen Geräte (Türschloss, Thermostat) mit manuellen Backups ausgestattet. Das Smart Lock hat einen physischen Schlüssel, das Thermostat lässt sich direkt am Gerät bedienen.
Ein Stromausfall in meiner Straße hat gezeigt, wie abhängig ich geworden bin. Ohne Internet konnte ich weder Lichter dimmen noch die Heizung anpassen. Seitdem habe ich eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) für Router und wichtige Smart Home Geräte.
Software-Updates können Geräte lahmlegen. Mein smarter Türklingel war nach einem Update drei Tage lang offline. Der Hersteller brauchte eine Woche für den Fix. In dieser Zeit funktionierte die Klingel nur mechanisch – alle Smart-Funktionen waren tot.
Das Problem: Updates werden automatisch installiert, oft nachts. Sie wachen auf und Geräte funktionieren nicht mehr. Ich deaktiviere automatische Updates und installiere sie manuell, wenn ich Zeit habe, Probleme zu lösen.
Kompatibilitätsprobleme sind frustrierend. Nicht jedes Gerät funktioniert mit jedem System. Vor dem Kauf immer die Kompatibilität prüfen. Meine Erfahrung: Alexa-kompatible Geräte funktionieren meist auch mit Google Home, aber nicht umgekehrt.
Ein konkretes Beispiel: Meine Somfy Rollläden funktionieren nicht mit Alexa, obwohl es auf der Verpackung steht. Die Integration existiert nur in Frankreich. Solche Überraschungen kosten Zeit und Nerven.
Datenschutz ist ein berechtigtes Problem. Amazon, Google und Apple sammeln Daten über Ihr Verhalten. Wann Sie nach Hause kommen, wann Sie schlafen, welche Musik Sie hören – alles wird gespeichert und ausgewertet.
Wer das nicht möchte, sollte auf lokale Systeme wie Home Assistant setzen. Diese sind komplizierter einzurichten, aber alle Daten bleiben im eigenen Netzwerk. Der Nachteil: Weniger Geräte-Unterstützung und keine Cloud-Features.
Wie sicher sind Smart Home Geräte wirklich?
Das ist die Millionen-Euro-Frage. Nach intensiver Recherche und Tests mit einem IT-Sicherheitsexperten kann ich sagen: Die meisten modernen Smart Home Geräte sind sicherer als Ihr durchschnittlicher Router.
Die Realität: Hacker interessieren sich nicht für Ihre Lampen oder Thermostate. Sie wollen Kreditkartendaten und persönliche Informationen. Smart Home Geräte bieten wenig wertvollen Zugang. Ein gehacktes Thermostat bringt Kriminellen nichts – ein gehackter Computer mit Banking-Daten schon.
Die Verschlüsselung hat sich dramatisch verbessert. Alle getesteten Geräte nutzen WPA3-Verschlüsselung und TLS 1.3 für Cloud-Verbindungen. Das sind militärische Standards. Ihre Nachbarn können nicht einfach Ihre Lampen hacken.
Trotzdem wichtig: Regelmäßige Updates, starke WLAN-Passwörter, separate Netzwerke für Smart Home Geräte. Mein Router hat ein eigenes “IoT-Netzwerk” nur für Smart Home Geräte. Falls eines gehackt wird, haben Angreifer keinen Zugang zu Computern oder Smartphones.
Statistik: In den letzten drei Jahren gab es keinen einzigen dokumentierten Fall, in dem Kriminelle über Smart Home Geräte in Häuser eingebrochen sind. Die Angst ist größer als das tatsächliche Risiko.
Viel wahrscheinlicher: Physische Einbrüche durch offene Fenster oder schwache Türschlösser. Smart Home Geräte erhöhen die Sicherheit durch Überwachung und Abschreckung.
Praktische Sicherheitstipps:
- Standardpasswörter sofort ändern
- Automatische Updates aktivieren
- Geräte nur von bekannten Herstellern kaufen
- Regelmäßig prüfen, welche Geräte im Netzwerk sind
- Bei Verdacht auf Hacking: Router neu starten und Passwörter ändern
Was kostet ein komplettes Smart Home System?
Nach meiner Erfahrung brauchen Sie für ein funktionales Smart Home System zwischen 800 und 1.500 Euro – abhängig von der Hausgröße.
Minimale Ausstattung (800 Euro):
- Sprachassistent: 50 Euro
- Beleuchtung (5 Räume): 250 Euro
- Thermostat: 200 Euro
- Sicherheit (Doorbell + 2 Kameras): 300 Euro
Diese Ausstattung deckt 80% der praktischen Smart Home Funktionen ab. Mehr brauchen die meisten Haushalte nicht.
Komfortable Ausstattung (1.500 Euro):
- Erweiterte Beleuchtung: 500 Euro
- Smart Lock: 200 Euro
- Sensoren und Automation: 300 Euro
- Zusätzliche Sicherheit: 200 Euro
Hier kommen Komfort-Features dazu: automatische Türöffnung, erweiterte Überwachung, mehr Automatisierungen.
Luxus-Ausstattung (3.000+ Euro): Hier wird es schnell teuer ohne proportional mehr Nutzen. Smarte Kühlschränke, motorisierte Vorhänge, Multiroom-Audio – alles nett, aber nicht notwendig.
Mein Tipp: Investieren Sie das Geld lieber in Qualität statt Quantität. Fünf hochwertige Geräte sind besser als zwanzig billige.
Versteckte Kosten beachten:
- Cloud-Speicher: 5-15 Euro monatlich
- Ersatzbatterien: 20-50 Euro jährlich
- Defekte Geräte: 10-15% Ausfallrate nach 3 Jahren
- Upgrades: Alle 5-7 Jahre neue Geräte nötig
Rechnen Sie mit 100-200 Euro jährlichen Folgekosten für ein komplettes System.
Welche Smart Home Trends kommen 2026?
Nach Gesprächen mit Herstellern und Branchenexperten zeichnen sich klare Trends ab.
Matter-Standard wird zum Gamechanger. Dieser neue Standard ermöglicht es, Geräte verschiedener Hersteller nahtlos zu kombinieren. Keine Kompatibilitätsprobleme mehr zwischen Apple, Google und Amazon. Die ersten Matter-Geräte sind bereits verfügbar.
KI-Integration wird alltäglich. Geräte lernen nicht nur Ihre Gewohnheiten, sondern antizipieren Ihre Bedürfnisse. Ihr Smart Home wird wissen, dass Sie früher nach Hause kommen, bevor Sie es selbst entscheiden.
Gesundheitsmonitoring durch Smart Home wird Standard. Sensoren erkennen Stürze, unregelmäßige Schlafmuster oder Verhaltensänderungen. Besonders für ältere Menschen ein Segen.
Energiemanagement wird wichtiger. Mit steigenden Strompreisen werden Smart Home Systeme zu Energie-Optimierern. Sie verlagern Verbrauch in günstige Zeiten und speichern Solar-Energie intelligent.
Die Zukunft des Smart Home liegt nicht in einzelnen Geräten, sondern in intelligenten Systemen, die unsichtbar im Hintergrund arbeiten.

Fazit
Nach sechs Monaten intensiver Tests kann ich sagen: Smart Home funktioniert, aber nur wenn Sie die richtigen Geräte kaufen und realistische Erwartungen haben.
Die sieben Geräte in diesem Artikel haben meinen Alltag messbar verbessert. Niedrigere Stromkosten, mehr Sicherheit, echter Komfort. Aber ich habe auch viel Geld für nutzlose Gadgets verschwendet.
Meine klare Empfehlung: Starten Sie mit einem 200-Euro-Budget und den Grundlagen. Testen Sie drei Monate lang. Erweitern Sie nur, wenn Sie echten Nutzen sehen. Smart Home soll Probleme lösen, nicht neue schaffen.
Das wichtigste Learning: Die Revolution findet nicht durch ein einzelnes Gerät statt, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer intelligenter Systeme. Ein smartes Thermostat allein ist nett – kombiniert mit Präsenzsensoren und Wettervorhersage wird es revolutionär.
Vergessen Sie den Hype um futuristische Features. Konzentrieren Sie sich auf praktischen Nutzen: Sicherheit, Energieeffizienz, Komfort. Diese drei Bereiche rechtfertigen jede Smart Home Investition.
Häufig gestellte Fragen
Welches Smart Home Gerät sollte man zuerst kaufen?
Einen Sprachassistenten wie Echo Dot für 50 Euro. Damit lernen Sie die Grundlagen ohne großes Risiko.Funktionieren Smart Home Geräte ohne Internet?
Die meisten nicht. Nur lokale Systeme wie Zigbee oder Z-Wave funktionieren offline, sind aber komplizierter einzurichten.Wie lange halten Smart Home Geräte durchschnittlich?
Hochwertige Geräte halten 5-7 Jahre. Billige China-Importe oft nur 1-2 Jahre. Investieren Sie in Qualität.Kann man Smart Home Geräte verschiedener Hersteller kombinieren?
Ja, über Plattformen wie Alexa, Google Home oder Apple HomeKit. Aber nicht alle Funktionen sind verfügbar.Wie viel Strom verbrauchen Smart Home Geräte selbst?
Moderne Geräte verbrauchen 2-5 Watt im Standby. Das sind etwa 15-40 Euro pro Jahr pro Gerät – oft weniger als sie sparen.

